Ratgeber Balkonkraftwerk: In 7 Schritten zu günstigem Solarstrom

Das Genialste an Balkonkraftwerken ist für mich, dass dadurch so viele Menschen Zugang zu günstigem Solarstrom haben.

Egal ob als Mieter oder technischer Laie. Mit ein bisschen Geld und den richtigen Infos kann plötzlich jeder selbst die Energiewende in die Hand nehmen.

Falls Du auch gerne ein Balkonkraftwerk betreiben würdest, bist Du hier genau richtig.

Dieser Artikel soll dir alles vermitteln, was Du über Balkonkraftwerke wissen musst. Falls doch noch eine Frage offen bleibt, schreibe sie gerne als Kommentar.

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Was ist ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Solaranlage für die Steckdose. Bis 600W Leistung ist die Inbetriebnahme besonders einfach, da Du die Solaranlage sogar selbst beim Netzbetreiber anmelden darfst. Größere Anlagen muss ein Elektrofachbetrieb prüfen und anmelden.

Ein Balkonkraftwerk besteht im Wesentlichen aus nur 3 Komponenten:

  • Ein Solarmodul produziert Strom, wenn die Sonne darauf scheint. Es gibt Solarmodule in vielen verschiedenen Größen und man kann auch mehrere zusammenschalten.
  • Ein Mikrowechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom für das Stromnetz um. Sobald Du den Mikrowechselrichter in eine Steckdose steckst, speist er den produzierten Strom ins Hausnetz ein.
  • Ein Montagesystem hält das Solarmodul in der richtigen Position. Außerdem sorgt es dafür, dass Solarmodul und Wechselrichter nicht abstürzen und jemanden verletzen können.

Durch das Balkonkraftwerk musst Du weniger Strom vom Energieversorger kaufen. Denn der Strom aus deinem Balkonkraftwerk fließt vom Wechselrichter direkt zu deinen Verbrauchern wie Fernseher oder Kühlschrank.

Produzierst Du zu irgendeiner Zeit mehr Solarstrom, als Du verbrauchst, dann fließt der Überschuss zurück ins Stromnetz und Du hast leider nichts davon.

Wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk lohnt sich, sobald der damit produzierte Solarstrom billiger ist als der Strom vom Energieversorger. Um zu berechnen, wie teuer dein Solarstrom ist, musst Du eigentlich nur drei Dinge in Erfahrung bringen:

  • Wie viel das Balkonkraftwerk kostet. Das hängt davon ab, wie viel Geld Du für Material und Handwerker ausgibst.
  • Wie viel Strom das Balkonkraftwerk pro Jahr produziert. Das hängt hauptsächlich vom Standort und der Größe der Solarmodule und des Wechselrichters ab.
  • Wie viel Solarstrom Du im Jahr selbst verbrauchst. Das hängt von der Grundlast deiner Wohnung und deinen Verbrauchsgewohnheiten ab.

Eine erste gute Schätzung kann dir der Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin liefern. Dort machst Du einfach ein paar Angaben zu deiner persönlichen Situation und bekommst in der Auswertung unter anderem den Preis pro kWh.

Wenn ich dort mit den Standardeinstellungen rechne, erhalte ich bei einem 300W-Balkonkraftwerk zum Beispiel Kosten von 18,6 ct/kWh. Das liegt deutlich unter meinem aktuellen Strompreis und würde sich für mich also lohnen.

Stromgestehungskosten von 18,6ct pro kWh bei Standardeinstellungen im Stecker-Solar-Simulator

Der Rechner nimmt dabei an, dass das 300W-Balkonkraftwerk 470€ kostet, 15 Jahre in Betrieb ist und 168 kWh im Jahr selbst verbraucht werden.

Natürlich liefert der Rechner nur eine erste Orientierung. Je weiter Du aber in der Planung voranschreitest, desto bessere Angaben kannst Du machen und bekommst dann auch realistischere Ergebnisse.

In 7 Schritten zum Balkonkraftwerk

Auf den ersten Blick scheint es auf dem Weg zum Balkonkraftwerk eine Menge offener Fragen und bürokratischer Hürden zu geben. Tatsächlich gibt es aber nur eine Handvoll Schritte bis zum eigenen Solarstrom, die wir uns jetzt anschauen.

1. Hast Du einen passenden Standort mit viel Sonne?

Die wichtigste Voraussetzung für ein Balkonkraftwerk ist ein Standort mit viel Sonne. Es gibt dabei drei Kriterien, über die Du dir Gedanken machen solltest:

  • Ein Schattenwurf am Aufstellort sollte möglichst vermieden werden. Wenn zum Beispiel ein Baum zur Mittagszeit die Sonne blockiert, wird sich das Balkonkraftwerk nicht lohnen. Gibt es nur früh am Morgen oder spät am Abend Schatten, ist das nicht so schlimm. Aber Achtung: Auch wenn nur ein Teil des Solarmoduls lange Zeit im Schatten liegt, werden die Erträge deutlich sinken.
  • Die Himmelsrichtung ist weniger wichtig. Die höchsten Erträge liefert zwar die Süd-Ausrichtung, Ost- oder West-Ausrichtungen sind aber nur wenig schlechter. Nur der Norden ist tabu. Die Himmelsrichtung kann man einfach auf Google Maps prüfen.
  • Der Winkel des Solarmoduls ist zwischen 30 und 40 Grad optimal. Aber auch flach oder senkrecht montierte Module liefern ordentliche Erträge. Mit dem richtigen Montagesystem kannst Du die Neigung sogar einstellen.

Ansonsten sind deiner Kreativität für den Aufstellort keine Grenzen gesetzt.

Für Mieter ist der klassische Aufstellort natürlich der Balkon. Es geht senkrecht an der Balkonbrüstung, auf einem Ständer hinter der Brüstung oder sogar flach zwischen Balkonbrüstung und Hauswand.

Wer ein gutes Verhältnis zum Vermieter hat oder das Haus selbst besitzt, hat noch mehr Möglichkeiten. Die Solarmodule können zum Beispiel an die Hauswand geschraubt, auf das Hausdach gelegt und im Garten oder auf dem Carport aufgeständert werden.

2. Wo ist die nächste Steckdose?

Die zweite wichtige Frage zum Standort ist, wo Du dein Balkonkraftwerk anschließen kannst. Es gibt dafür vier gängige Optionen. Denke aber bitte daran, dass Arbeiten an der Elektrik nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden sollten.

Option 1: Vorhandene Außensteckdose nutzen

Am einfachsten ist es, wenn es in der Nähe des vorgesehenen Standorts bereits eine Außensteckdose gibt. Handelt es sich um eine Schuko-Steckdose, musst Du aber aufpassen.

Die Norm VDE-AR-N 4105 sieht eigentlich einen Anschluss an eine spezielle Energiesteckvorrichtung vor und die offiziellen Stellen meinen damit die sogenannte Wieland-Steckdose. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie vertritt jedoch die Ansicht, dass auch Schuko-Steckdosen, die mit einer Leitungsreserve gekennzeichnet wurden, als geeignete Energiesteckvorrichtungen interpretiert werden können.

In der Praxis musst Du selbst entscheiden. Technisch ist ein Anschluss per Schuko-Steckdose besonders dann problematisch, wenn sie bei Regen nass werden kann. Wieland-Steckdosen sind da besser geschützt.

Eine vorhandene Schuko-Steckdose kann eine Elektrofachkraft aber einfach gegen eine Wieland-Steckdose austauschen. Das ist aber leider nicht umsonst.

Option 2: Neue Außensteckdose setzen

Falls es noch keine Außensteckdose gibt, kannst Du dir von einem Elektriker eine neue Dose setzen lassen. Da sie ohnehin neu eingebaut wird, würde ich hier direkt zur Wieland-Steckdose greifen oder beides installieren.

Leider wird das Balkonkraftwerk durch den Elektriker teurer. Du solltest das also in deiner Rechnung zur Wirtschaftlichkeit beachten.

Da eine neue Außensteckdose eine bauliche Veränderung darstellt, musst Du die Zustimmung deines Vermieters einholen. Vielleicht ist er ja sogar so freundlich und installiert die Außensteckdose auf eigene Kosten?

Option 3: Kabel nach innen legen

Manchmal ist eine neue Außensteckdose keine Option. Zum Beispiel wenn dein Vermieter nicht zustimmt oder der Elektriker zu teuer wäre.

In solchen Fällen ist es manchmal auch möglich, das Kabel durch eine vorhandene Öffnung nach innen zu legen und dort eine Schuko-Steckdose zu nutzen. Ein typisches Beispiel wäre die Verlegung des Kabels durch einen Rollladenkasten.

Option 4: Festanschluss oder Anschlussbox

Für die vierte Option brauchst Du wieder eine Elektrofachkraft. Diese kann dir nämlich dein Balkonkraftwerk auch direkt per Festanschluss an eine vorhandene Dose oder einen Kleinverteiler anschließen.

Alternativ kann auch eine Anschlussbox mit Wieland-Steckdose per Festanschluss angebracht werden.

Beide Möglichkeiten sind wetterfest und deshalb optimal für draußen geeignet.

3. Wie willst Du dein Balkonkraftwerk befestigen?

Das Montagesystem ist ein wichtiger Kostenfaktor, aber auch sicherheitsrelevant. Du solltest daran deshalb nicht sparen, wenn die Gefahr besteht, dass die Solarmodule abstürzen und jemanden verletzen könnten.

Nachfolgend findest Du einen kurzen Überblick über relevante Befestigungsarten. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten zur Befestigung:

  • Balkonbrüstung: Solarmodule an der Balkonbrüstung werden oft ähnlich zu Blumenkästen oben eingehakt und unten noch einmal gesichert. Bei dieser Art der Montage würde ich dir eine zusätzliche Absturzsicherung empfehlen, zum Beispiel in Form eines Drahtseils.
  • Balkongestell: Für die Aufständerung hinter der Balkonbrüstung gibt es hohe Gestelle, in die Du deine Solarmodule einlegen kannst.
  • Ziegeldach: Bei der Montage auf einem Ziegeldach werden zunächst unter den Ziegeln Dachhaken angebracht. An die Dachhaken schraubt man dann Profilträger, auf die die Solarmodule geschraubt werden.
  • Flachdach/Terrasse/Garten: Für Flachdächer gibt es typischerweise leicht angewinkelte Gestelle, die häufig ohne Schrauben aber mit Gewichten aufgestellt werden.

4. Wie willst Du deine Stromproduktion messen?

Die Einspeisung deines Balkonkraftwerks zu messen, hat viele Vorteile. Du merkst zum Beispiel schnell, wenn etwas mit der Solaranlage nicht stimmt und kannst das Problem umgehend beheben.

Leider kosten Messgeräte aber auch Geld. Gib deshalb nicht zu viel aus, wenn dir die Wirtschaftlichkeit wichtig ist.

Je nach Anschlussart des Balkonkraftwerks gibt es verschiedene Optionen zur Einspeisemessung:

  • Für Schuko-Steckdosen gibt es günstige Energiekostenmessgeräte wie das Chilitec CTM-807* als Zwischenstecker. Für die Einbindung ins Smart Home gibt es auch Geräte mit WLAN wie den Shelly Plug S*.
  • Bei einer Wieland-Steckdose oder einem Festanschluss würde ich meinen Elektriker fragen, ob er mir einen kleinen Schaltaktor wie den Shelly 1 PM* hinter die Steckdose einbaut oder ein Messgerät wie das SDM120D MID* auf die Hutschiene im Sicherungskasten montiert.

Lesetipp: 3 Wege, um die Einspeisung deines Balkonkraftwerks zu messen

5. Komponenten zusammenstellen und aufbauen

Wenn Du bis hierhin alle Fragen beantwortet hast, bist Du gut gerüstet für die Auswahl der Komponenten deines Balkonkraftwerks.

Wir werden zwar gleich Wechselrichter, Solarmodule, Montagesysteme und Zubehör einzeln besprechen, das hilft dir aber auch dabei, Komplettpakete einzuordnen.
Denn obwohl Komplettpakete durchaus nützlich und günstig sein können, musst Du oft noch ein Montagesystem und Zubehör separat kaufen.

Denke auch daran, dass ein Elektriker möglichst vor oder während der Montage den elektrischen Anschluss machen sollte, falls Du einen benötigst.

(a) Wechselrichter

Als Erstes solltest Du nun entscheiden, wie viel Leistung dein Balkonkraftwerk liefern soll. Hilfreich ist dabei wieder der Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin. Typische Werte sind 300, 400 oder 600 Watt.

Steht deine Wunschleistung fest, kannst Du dir dann den passenden Wechselrichter dazu aussuchen.

(b) Solarmodule

Damit der Wechselrichter voll ausgelastet wird, sollten die Solarmodule in Summe mindestens die Leistung des Wechselrichters haben. Die beiden wichtigsten Auswahlkriterien sind aus meiner Sicht:

  • Größe der Solarmodule: Große Module sind für die gleiche Leistung in der Regel günstiger als kleine. Dafür sind kleine Module viel handlicher und können besser auf die verfügbare Fläche angepasst werden.
  • Spannung und Strom: Du kannst Solarmodule auf zwei Arten verschalten. Hintereinander in Reihe addieren sich ihre Spannungen, das setzt aber den gleichen Strom voraus. Die Parallelschaltung addiert die Ströme, setzt aber gleiche Spannungen voraus. In beiden Fällen müssen die maximale Gesamtspannung und der maximale Gesamtstrom der Module zum Wechselrichter passen.

(c) Montagesysteme

Bei der Montage deines Balkonkraftwerks hast Du die größten Freiheiten. Du kannst vorgefertigte Rahmen oder Haken kaufen oder dir eine eigene Lösung überlegen. Aus meiner Sicht sollte man aber die folgenden Punkte bei der Auswahl im Blick haben:

  • Sturmfestigkeit: Im Idealfall montiert man das Balkonkraftwerk ein einziges Mal und lässt es dann viele Jahre für sich arbeiten. Die Halterung muss dann auch in der Lage sein, starke Sturmwinde auszuhalten. Deshalb ist es ratsam, lieber eine Schraube mehr zu setzen, als eine zu wenig.
  • Senkrechte Montage: Diese Art der Befestigung erfordert die größte Vorsicht, da beim Herunterfallen jemand verletzt werden könnte. Ich würde jedes Solarmodul an mindestens vier Punkten mit dem Geländer oder der Wand fest verbinden und zusätzlich noch ein Drahtseil als Absturzsicherung vorsehen.
  • Wechselrichter: Der Wechselrichter kann am Modul selbst oder am Rahmen befestigt werden. Oder Du befestigst ihn anders in der Nähe des Solarmoduls.

(d) Zubehör

Oft braucht man auch weiteres Zubehör während oder nach der Installation des Balkonkraftwerks. Hier gebe ich dir ein paar Ideen, woran Du eventuell noch denken solltest:

  • Kabelstrecke: Durchdenke vor der Bestellung einmal die elektrische Verkabelung. Hast Du zum Beispiel ein Kabel vom Wechselrichter zur Steckdose? Hat es die richtige Länge und die richtigen Anschlüsse?
  • Messgerät: Falls Du die Einspeisung messen möchtest, kannst Du ein passendes Messgerät gleich mitbestellen.
  • Baumaterial: Oft braucht man noch ein paar spezielle Schrauben, Dübel oder Ähnliches. Das kann man entweder direkt mitbestellen oder kauft es im örtlichen Baumarkt.

Sind alle Teile da, kann der Aufbau beginnen und der erste Strom eingespeist werden.

6. Balkonkraftwerk anmelden

Offiziell sind zwei Anmeldungen vorgeschrieben, bevor Du dein Balkonkraftwerk in Betrieb nehmen darfst. Technisch ist die wichtigste Voraussetzung, dass dein Stromzähler eine Rücklaufsperre hat und bei Einspeisung nicht rückwärts zählt.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Balkonkraftwerke bis 600W Leistung darfst Du selbst beim Netzbetreiber anmelden. Die meisten Netzbetreiber stellen dafür ein eigenes Formular zur Verfügung. Der Netzbetreiber prüft dann unter anderem, ob dein Zähler geeignet ist.

Anmeldung im Marktstammdatenregister

Im Marktstammdatenregister werden alle Anlagen erfasst, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Nach aktueller Rechtsauffassung müssen auch Balkonkraftwerke registriert werden. Das dauert aber nur 20 Minuten.

Lesetipp: Wie Du ein Balkonkraftwerk einfach anmeldest (und überflüssige Bürokratie vermeidest)

7. Verbrauch optimieren

Als glücklicher Besitzer eines Balkonkraftwerks speist Du normalerweise den überschüssigen Strom ohne Vergütung in das Stromnetz ein. Du schenkst ihn also deinem Netzbetreiber.

Das ist nicht weiter schlimm, da wir das auch in der Abschätzung der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt haben. Aber es bietet dir dennoch eine Chance: Jede kWh Solarstrom, die Du zusätzlich selbst verbrauchst, ist praktisch gratis.

Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, kann man zeitlich flexible Geräte genau dann einschalten, wenn die Sonne auf die Solarmodule scheint. Das geht besonders gut bei Spülmaschine, Waschmaschine oder Trockner mit zwei Tipps:

  • Zeitvorwahl: Typischerweise kann man den Start der Haushaltsgeräte per Zeitvorwahl verschieben. Mein Balkonkraftwerk wird zum Beispiel erst nachmittags von der Sonne beschienen. Deshalb stelle ich die Zeitvorwahl morgens so ein, dass die Maschine erst um 12 Uhr startet.
  • Öko-Modus: Moderne Haushaltsgeräte haben oft ein Öko-Programm oder einen Knopf, der den Öko-Modus aktiviert. Der verringert auf der einen Seite den Energieverbrauch und verlängert oft auch die Programme, sodass mehr eigener Solarstrom verbraucht wird.

Lesetipp: 101 Energiespartipps für 2022

Leserfragen

Hier findest Du spannende Fragen, die mir von Lesern gestellt wurden oder auf die ich im Netz gestoßen bin.

Liefert ein Balkonkraftwerk bei Stromausfall Notstrom?

Der Mikrowechselrichter eines Balkonkraftwerks schaltet sich bei Stromausfall ab. Das dient beispielsweise zum Schutz von Personen, die an der Elektrik arbeiten wollen. Diese Funktion nennt sich NA-Schutz.

Indem Du aber eine passende Powerstation mit Solarladefunktion an dein Solarmodul anschließt, kannst Du trotzdem Notstrom erzeugen.

Lesetipp: Wie Du mit deinem Balkonkraftwerk Notstrom erzeugst (und bei Stromausfall vorbereitet bist)

Fazit

Ein Balkonkraftwerk ist eine super Möglichkeit, selbst an der Energiewende teilzunehmen. Und wenn man ein paar Grundsätze beachtet, lohnt sich das sogar finanziell!

Wie ist es bei dir: Hat dir der Artikel bei deinem Balkonkraftwerk geholfen? Oder blieb noch eine Frage unbeantwortet?

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

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